Bonbons von Hand gefertigt nach eigener Rezeptur

Bonbons zu kochen ist ein fast vergessenes und erst seit wenigen Jahren wiederbelebtes Handwerk, zu dem Geschick und Fantasie, aber auch Kraft, Durchhaltevermögen und vor allem Kunstfertigkeit gehören. In der Bremer Bonbon Manufaktur sorgen deshalb ausgebildete Konditorinnen und ein Konditor für ständigen Nachschub und lassen während der Öffnungszeiten die Kunden miterleben, wie Bonbons auf traditionelle Art und Weise hergestellt werden.

Kneten und ziehen, rollen und pressen – in der Bremer Bonbon Manufaktur geht´s rund

Alles hängt von der richtigen Temperatur und Behandlung der empfindlichen Zuckermasse ab, damit die Bonbons wirklich glatt und glänzend gelingen. Nachdem Zucker und Glukosesirup im Kupferkessel bei 150 °C zur sanft blubbernden, zähflüssigen Masse verschmolzen sind, wird diese abgekühlt. Das darf aber nicht zu schnell gehen, denn sonst wird die Zuckermasse glashart.

Jetzt kommen Farbe und Aroma ins Spiel. Und dann beginnt der anstrengende Teil der Zuckerkocherei: Die Bonbonmasse wird nun kraftvoll geknetet, um Luftbläschen einzuschließen, die dafür sorgen, dass das Aroma besser zur Geltung kommt. Danach wird der Bonbonteig an einen Haken gehängt und „gezogen“, das ist entscheidend für den besonderen Glanz und ebenfalls ganz schön anstrengend. Als nächsten Schritt rollen und wälzen die Köche die Masse auf der Wärmeplatte zu fingerdicken Schlangen. Die spezielle Presse nach Original dänischem Vorbild zerteilt die bunten Zuckerstränge in kleine Bonbonkissen. Abgefüllt werden die Bonbons stilecht im Schraubglas.

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